Mit neuen Partnern in die Zukunft


Ein starker Partner der Kunstschiene: SSB Reisen

Man sieht einen modernen Neoplanbus, welcher für die Kunstreisen eingesetzt wird
Auf Tour mit der modernen Busflotte von SSB Reisen

 

Die SSB Reisen GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Stuttgarter Straßenbahnen AG), dem öffentlichen Nahverkehrsunternehmen der Landeshauptstadt Stuttgart. Die Gesellschaftsanteile gehören zu 100% der SSB AG. SSB Reisen wurde 1972 gegründet und verfügt heute über vier Reisebüros in Stuttgart (Möhringen, Degerloch, Hauptbahnhof, Bad Cannstatt).

 

Die Reisebüros sind als Vermittler der eigenen Reisen, sowie großer namhafter Veranstalter tätig und verfügen über DB- und IATA Lizenzen. Urlaubsbuchungen weltweit, sowie Vermittlung von Flügen; Fähren; Hotels, Mietwagen und Fahrkarten sind Tätigkeitsfelder unserer Reisebüros. Als Gesellschafter bei DERPART ist die SSB Reisen GmbH Teil des größten Reise-Vertriebsverbundes in Deutschland - der REWE Gruppe.

 

Der Reiseveranstalter SSB Reisen vertreibt selbst produzierte Reisen über die vier eigenen und ca. 200 weitere Reisebüros in der Region Mittlerer Neckar. Die eigenen Busreisen haben sich durch ihre besondere Qualität im Laufe der Jahre einen hervor-ragenden Ruf in der Region erworben. Mit fünf eigenen und mehreren angemieteten Luxusbussen bietet SSB Reisen jährlich Reisen zu mehr als 100 Zielen und 250 Terminen an. In Kooperation mit anderen Busunternehmen der Region ergibt sich ein Reiseprogramm, das keinen Vergleich zu scheuen braucht. Ein optimales Preis/Leis-tungsverhältnis hat höchste Priorität bei SSB Reisen. Die Luxusbusse des Unter-nehmens werden auch für Clubs und Vereine nach deren Wünschen eingesetzt. Ob eine komplette Reise mit Hotel, Reiseleiter und Besichtigungsprogramm über mehrere Tage, oder nur ein Tagesausflug ohne Begleitung, alle Wünsche werden erfüllt. Dabei steht wiederum beste Qualität zum günstigen Preis im Mittelpunkt. 

Auch neue Ideen haben eine Geschichte.

Dr. Ulrich und Sybille Weitz gründeten 1995 mit der Agentur für Kunstvermittlung eine eigene Firma, die sich auf die Konzeption, die Organisation und den Vertrieb von Kunstreisen und Tagesfahrten spezialisierte. Schon die erste Reise für den Württembergischen Kunstverein Stuttgart und die Fördervereine des Museums für Moderne Kunst in Frankfurt und des Kunsthauses Zürich wurde nicht nur in den Medien ein Knüller: Zum „100. Geburtstag“ der Biennale in Venedig fuhr von Stuttgart aus ein Sonderzug mit historischen Waggons des legendären Orient-Express in die Lagunenstadt.

Mit restaurierten Salonwaggons des Orient-Express zur Biennale in Venedig (© Bilder: Heike Schiller)

Der Beginn 1979: Statt Bild am Sonntag – Bilder am Sonntag

Unter diesem Motto bot die Kulturgemeinschaft 1979 erstmals eine Kunstführung an. Und zwar mit Dr. Ulrich Weitz, damals AStA-Vorsitzender der Stuttgarter Kunstakademie. Thema war der Herrenberger Altar, das Meisterwerk der Mittelalterabteilung, geschaffen von Jerg Ratgeb, der als Maler und Bauernkanzler nicht nur Kunstgeschichte schrieb. Es folgten „Filz, Fett und Vorurteile – Beuys in der Staatsgalerie“, Pablo Picasso und Otto Dix. Was heute das ganze Jahresprogramm „Kunst“ der Kulturgemeinschaft füllt, begann mit Dr. Wolfgang Milow und Ulrich Weitz. Beide hatten die Idee, dass neben der „Miete“ für Theater, Oper, Ballett und Konzert auch die bildende Kunst einem breiteren Publikum schmackhaft gemacht werden müsste: Warum nicht ein Kunstabo entwickeln, das regelmäßig in Museen und Galerien lockt? So konnte die Kulturgemeinschaft zehn Jahre nach der ersten Staatsgalerie-Führung mit Bundes- und Landesgeldern fünf Jahre lang das kunstabo erproben und auf die Beine stellen.

Der Modellversuch „Kunstabonnement für Arbeitnehmer“

Die Kunstausstellungen von Prof. Götz Adriani machten bundesweit Schlagzeilen als das "Wunder von Tübingen" © Frankfurter Neue Presse
Professor Götz Adriana vor einer Bilderwand

1987 brachte eine aus allen Landtagsparteien (CDU, SPD, FDP und Grüne) bestehende Abgeordnetengruppe den Antrag im Landtag ein, einen Modellversuch über einen Zeitraum von fünf Jahren mit rund einer Million Euro zu fördern. Damit sollte bei der Kulturgemeinschaft Stuttgart, der mit damals 34.000 Mitgliedern größten Besucherorganisation der Bundesrepublik, neben den bereits bestehenden Mieten für Theater, Oper, Ballett und Konzert ein breiteres Publikum auch für die bildende Kunst interessiert werden.

 

 Am 01.01.1990 begann der Modellversuch. Projektleiter Dr. Wolfgang Milow, damals Geschäftsführer der Kulturgemeinschaft und Dr. Ulrich Weitz (wissenschaftlicher Angestellter des Modellversuchs) boten ein Programm an, das bald für Furore sorgte.

Spektakuläre Bildschauen wie die legendären Adriani-Ausstellungen in Tübingen oder die Max-Beckmann-Retrospektive der Stuttgarter Staatsgalerie fanden ebenso ein interessiertes Publikum wie die Wandtafelzeichnungen Rudolf Steiners im Württembergischen Kunstverein oder die Sammlung des Schraubenhändlers Würth in Künzelsau. Die Resonanz auf den Modellversuch, der auch in die Kunstkonzeption des damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth aufgenommen wurde, war riesig.

Als die öffentlichen Förderung Ende 1994 auslief, verankerte die Kulturgemeinschaft das Projekt und baute auch ohne öffentliche Mittel den Kunstbereich weiter aus: mit Kunsttagen und Kunstreisen. Rund 20 freie Kunsthistorikerinnen, Historiker und Architekten steuern mittlerweile ihr Wissen bei. Bis heute gibt es nichts Vergleichbares in der Bundesrepublik.