Kunst- und Konzertreise nach Sachsen
Chemnitz, Zwickau und Musikfest Erzgebirge unter der Intendanz von Prof. Hans-Christoph Rademann
Dr. Christian Hufen l 10.09. - 14.09.2026 l ab 1.429 €
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Mit rund 1000 Schlössern und Herrensitzen sowie mehr als 30 bedeutenden Parkanlagen ist Sachsen das denkmalreichste Land der neuen Bundesländer. Eine Region sticht dabei besonders heraus: das Erzgebirge. Durch den Silberbergbau reich geworden, entstanden hier Meisterwerke der Architektur und der Kunst. Noch heute thront in Annaberg, der „Königin der Silberstädte”, die größte Hallenkirche Sachsens mit dem berühmten Altar der Bergknappschaft. Doch im Erzgebirge konnte man auch mit Hosenknöpfen reich werden oder mit dem Bau der berühmten Horch-Automobile. Sie besichtigen ein Bergwerk und besuchen den berühmten Holzschneider Rademann. Als einmalig schön erweist sich im Erzgebirge auch die Natur und die romantisch gelegenen kleinen Städte.
Höhepunkt ist jedoch das Musikfest Erzgebirge, das von Hans-Christoph Rademann geleitet wird. Rademann, inzwischen renommierter Leiter der Internationalen Bachakademie in Stuttgart, hat sich damit einen Traum erfüllt, im Erzgebirge Musik in höchster Qualität an einmaligen Orten anzubieten. Am 4. September 2026 startet ein neuer, diesmal besonders glanzvoller Jahrgang des Musikfestes Erzgebirge. Freuen Sie sich auf hochkarätige Konzerte und Veranstaltungen in den Bergstädten der gesamten Erzgebirgsregion.
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Tag 1
Ankunft und Stadtführung in Schwarzenberg
Abholung durch den Schlienz-Haustürservice. Mit unserem Schlienz-Bus beginnt die Fahrt über Bayreuth nach Schwarzenberg. Dort beziehen Sie Ihre Zimmer im Hotel Neustädter Hof und fahren dann in das alte Städtchen. Herzstück Schwarzenbergs ist die denkmalgeschützte Altstadt. Schloss und St. Georgenkirche bilden zusammen ein unverwechselbares Ensemble und sind das Wahrzeichen der Stadt. Heute lernen Sie auf einer Stadtführung die romantischen Gassen kennen und erfahren mehr über zahlreiche weitere Sehenswürdigkeiten. Danach besuchen Sie den Bruder von Prof. Hans-Christoph Rademann, den Holzbildhauermeister Hartmut Rademann, in seiner Werkstatt. Abendessen im Hotel.
Tag 2
Zwickau – Automobil- und Schumannstadt
Am Vormittag besuchen wir Zwickau auf den Spuren der Familie Schumann und besichtigen das Robert-Schumann-Haus. Im Jahr 1810 wurde Robert Schumann in Zwickau geboren. Bevor Schumann seine musikalische Ausbildung begann, galt seine Liebe der Literatur, die durch seinen Vater geprägt war. Doch die Stadt ist auch Automobilstandort, seit mehr als 110 Jahren werden hier Fahrzeuge und Fahrzeugteile entwickelt und gefertigt. Die von August Horch begründete Tradition, die durch Marken wie Horch, Audi, die Auto Union und den Trabant bekannt wurde, wird von Volkswagen, zahlreichen Zulieferern und der Westsächsischen Hochschule erfolgreich fortgeführt. Genießen Sie Automobilgeschichte im Alfred Horch Museum. Am Nachmittag fahren Sie nach Schneeberg. Dort besichtigen wir die St. Wolfgangskirche, die zu den größten Hallenkirchen der Spätgotik im sächsischen Raum gehört. Ein bedeutendes Kunstwerk ist der Altar der Kirche: 1531/32 gab ihn der sächsische Kurfürst Johann der Beständige in der Werkstatt Lucas Cranachs in Auftrag. Die insgesamt 12 Flügel können in zwei Etappen eingeklappt werden, je nachdem, ob der Altar in der Werktags- oder Feiertagsansicht zu sehen sein sollte.
Tag 3
Bergbau auf dem Altar und im Stollen
Reiche Silberfunde bewirkten um 1487 einen großen kulturellen Aufschwung. Mit der St. Annenkirche entstand dort eines der bedeutendsten Beispiele der Spätgotik. Der 1521 geweihte Bergaltar zeigt eindrucksvoll eine erzgebirgische Bergbaulandschaft und bergmännisches Leben vor 500 Jahren. Der Altar wurde von der Bergknappschaft in Auftrag gegeben. Am frühen Nachmittag fahren Sie mit Loren in die „Zinnkammer Pöhla” in Schwarzenberg ein. Die Fahrt endet mit einer Überraschung. Um 14.30 Uhr beginnt das Improvisationskonzert mit „LaTriviata” München in der Zinnkammer Pöhla. Jede Vorstellung ist eine Welturaufführung, eine Premiere und Sondervorstellung zugleich, vor allem wenn diese so tief unter der Erde stattfindet. Nur eines ist gewiss: Die Ideen sprudeln und Lacher sind garantiert. Es kann jedoch auch höchst dramatisch, skurril, absurd oder irrwitzig komisch werden. Ob Opernmuffel oder Klassikfan – jeder hat die gleiche Chance, die improvisierten Auftritte von LaTriviata zu verstehen und zu lieben! Am späteren Nachmittag sind Sie wieder in unserem Hotel in Schwarzenberg. Dort haben Sie Zeit zur freien Verfügung. Abendessen im Hotel.
Tag 4
Denkmaltag in Marienberg und Abschlusskonzert
Heute am Internationalen Tag des Offenen Baudenkmals besuchen wir in der Bergarbeiterstadt Marienberg zunächst die Jugendstilvilla Baldauf. Die beiden Brüder Carl Ludwig und Carl Theobald Baldauf (1858-1909) hatten vor mehr als 120 Jahren die Knopf- und Metallwarenfabrik Gebrüder Baldauf in Marienberg gegründet. Die Knöpfe wurden in viele Länder der Erde versandt und die Firma erwarb in dieser Branche Weltruf. 1912 entstand eine repräsentative, in Elementen des Jugendstils gehaltene Villa mit imposantem Wintergarten. Sie stellt ein herausragendes Zeugnis der Villenarchitektur dar. Zweite Station ist die „Stadtkirche St. Marien”, die jüngste der drei spätgotischen Hallenkirchen im Erzgebirge, die jetzt aufwändig restauriert wurde. Ungewöhnlich für einen Kirchenbau sind die zwei monumentalen Bergknappen, die wieder in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzt wurden. Am Nachmittag Rückfahrt nach Schwarzenberg, dort können Sie sich auf den Abend vorbereiten. Abendessen im Hotel. Um 20.00 Uhr Abschlusskonzert in Schwarzenberg, St. Georgskirche: das Oratorium „Elias” von Mendelssohn Bartholdy. Unter der Leitung von Christoph Rademann mit dem Dresdner Kammerchor, dem Freiburger Barockorchester (angefragt) und Vokalsolisten. Elias erzählt die packende biblische Geschichte des Propheten Elias, der im Kampf gegen Götzenkult, Dürre und Verzweiflung steht. Das Werk ist bekannt für seine dramatische Dichte, seine emotionalen Chorsätze und seine farbenreiche Instrumentierung. Mendelssohn verbindet in diesem Meisterwerk die Tradition des deutschen Oratoriums mit seiner eigenen lyrischen und dramatischen Musiksprache, die sowohl die Herzen berührt als auch den Geist anspricht.
Tag 5
Rückreise über Chemnitz nach Kernen
Nach dem Frühstück laden wir unser Gepäck in den Bus. Wir fahren zunächst nach Chemnitz. Dort besichtigen wir am Vormittag das Kaßbergviertel, eines der größten Gründerzeit- und Jugendstilviertel Deutschlands. Entstanden sind die Gebäude mit den imposanten Fassaden und Buntglasfenstern zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als Chemnitz zu den wirtschaftlich stärksten und reichsten Industriestädten Deutschlands gehörte. Nach der Besichtigung fahren wir zurück nach Kernen. Dort erwartet Sie Ihr Schlienz-Haustürservice und bringt Sie nach Hause.
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So wohnen Sie
Im malerischen Erzgebirge liegt das idyllische Städtchen Schwarzenberg, die Perle des Erzgebirges. Dort nennt das 4*-Hotel „Neustädter Hof” sein Zuhause. Alle Zimmer sind mit TV, Minibar und Badezimmer mit Dusche/WC ausgestattet, um einen angenehmen Aufenthalt zu ermöglichen.
Ihre Reise enthält
· Reiseleitung Dr. Christian Hufen
· Schlienz-Haustürservice
· Fahrt im modernen Reisebus
· 4 x Übernachtung mit Frühstück im 4* Hotel Neustädter Hof
· 4 x Abendessen im Hotel
· Eintritte, Führungen u. Stadtspaziergänge laut Programm
· Improvisationskonzert mit „LaTriviata” München in der Zinnkammer Pöhla
· Abschlusskonzert in Schwarzenberg, St. Georgskirche
Termin und Preise
10.09. - 14.09.2026
pro Person im DZ
Schnellbucherpreis*: € 1.429,-
Katalogpreis: € 1.529,-
EZ-Zuschlag: € 160,-
* Schnellbucherpreis: mind 50% der Plätze stehen zu diesem Preis zur Verfügung (siehe Seite 8); Stornostaffel A; Veranstalter: Schlienz-Tours